Bericht der Mitgliederversammlung vom 06. November 2019

Veröffentlicht am 21.11.2019 in Abteilung

Gast: Roland Klapproth, Referent des Parteivorstandes 

„Die SPD zwischen GroKo und Mitgliederentscheid“

  • Geringe Teilnahme an den Wahlen, wegen der vorgegebenen Pärchen?

  • Ein Appell für die GroKo, gleiche einem Kampf gegen rechts!

  • Roland Klapproth spricht von einer internationalen Krise der Sozialdemokratie, in Folge derer, der Kontakt zu der Zielgruppe nachhaltig verloren gehen würde

  • Eine Politik „von Oben herab!“

  • Die SPD scheint alleingelassen, am linken demokratischen Rand

  • zu wenig Präsenz in Unternehmen (Betriebsräte, etc.)

  • Die SPD hat die kleinen Leute verloren, da kein Verlass auf die Sozialdemokratie zu sein scheint

  • „Der Respekt vor Arbeit!“, als oberster Prämisse der SPD

  • Die SPD muss in der Lage sein, Fehler zu erkennen und dann auch zuzugeben

  • Eine voranschreitende Abkopplung einzelner Teile der Partei, als eine negative Konsequenz

  • Der Parteivorstand der SPD muss verkleinert werden

  • Eine politische Integration von „normalen Bürgerinnen und Bürgern“ in Mandatsfunktionen (Bürgermeister, Gewerkschaftler etc.), als Rückbesinnung zu eigenen Werten der SPD

  • Die SPD muss sich für die großen gegenwärtigen weltpolitischen Probleme engagieren (Regulierung des Kapitalismus mit einer einhergehenden Berücksichtigung ökologischer Interessen)

  • Die SPD benötigt eine offensive sowie fortschrittliche Realpolitik!

 

In der Diskussion wurden folgende Punkte diskutiert

  • sozialpolitisches Engagement vs. Ökologie

  • Beispiel: Betriebsräte von Unternehmen beraten, welche mit dem Abbau fossiler Brennstoffe in der Lausitz ihr Geld verdienen

  • Das Anliegen der Bürger wurde vernachlässigt

  • Politik ohne Haltung und eine damit einhergehende Vernachlässigung der Anliegen der Bürgerinnen und Bürgern

  • Verlust von politischen Themen an andere Parteien

  • Tacheles reden, statt individuelles taktieren

  • Probleme offen ansprechen, um diese geschlossen nach außen zu kommunizieren

  • keine Sündenböcke, sondern Angebote an den Wähler vermitteln

  • Eigenengagement ist essentiell für die politische Zukunft unserer Partei

  • junge Wählerinnen und Wähler müssen präsenter eingebunden werden, insbesondre beim Auftritt der SPD, in den sozialen Netzwerken

  • Bedenken und Ängste der Bürgerinnen und Bürger müssen aufgenommen werden

  • Die zwischenmenschliche Kommunikation sei nicht durch soziale Netzwerke im Internet zu ersetzen

  • Eine sozialpolitische Bildung ist essentiell, für eine sozialpolitische Arbeit in der Zukunft

  • Eine mangelnde Selbstreflektion der politischen Situation, erscheint als ein gravierendes gegenwärtiges Problem

  • Landesverbände, welche ihren Aufgaben nicht nachgehen

  • mangelnde Führungsstärke, innerhalb der SPD, als negative Reaktion auf die schlechten Wahlergebnisse

wichtige Termine:

  • 07.12.2020: lebendiger Adventskalender im Büro

  • 07.01.2020: Mitgliederversammlung

  • 11.01.2020: Lesung im Bürgerbüro

  • 11.02.2020: Wahlen

 

 

Suchen

Mitglied werden

Florian Dörstelmann

 

Besucherzähler

Besucher:2
Heute:12
Online:1