SPD Wilmersdorf-Süd

#OffenesOhrFürDich

Wichtige Info

Bis auf Weiteres entfallen ALLE Veranstaltungen!

Corona: Veranstaltungen und Sitzungen fallen aus!

Wir müssen vermeiden, dass sich das Corona-Virus schnell verbreitet. Und wir müssen alle gemeinsam besonders gefährdete Menschen schützen – ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Dazu können wir alle einen Beitrag leisten. Die Gesundheit aller geht vor und hat oberste Priorität. Deshalb lassen wir unser Parteileben ruhen.

Auf­grund der aktuellen Pandemie fallen bis auf Weiteres alle Ver­an­stal­tun­gen und Sitz­un­gen der SPD in Berlin aus. Das Kurt-Schu­macher-Haus ist für den Publikums­ver­kehr geschlossen.

Unsere Landesgeschäftsstelle bleibt telefonisch und per E-Mail über die bekannten Kontaktdaten erreichbar.

Quelle: SPD Berlin

Absage des Frühlingsempfangs im Bürgerbüro

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

angesichts der aktuellen Lage und zum Schutz aller Beteiligten wird der Frühlingsempfang am Freitag, den 20.03.2020 leider nicht stattfinden.

Wir bedauern diese Entwicklung sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.

Herzliche Grüße
Ihr Florian Dörstelmann

Landesvorstand: SPD Berlin fordert Vermögens­besteuerung

Der Berliner SPD-Landes­vorstand fordert die Wieder­einführung der Vermögens­steuer, die Schärfung der Erb­schafts­steuer als echte Millionärs­steuer und die Möglich­keit, die Grund­steuer als eine Boden­wert­steuer zu gestalten.

Der Landesvorstand der SPD Berlin hat dazu in seiner Sitzung am 9. März 2020 einstimmig ein SPD-Konzept zur Besteuerung von Spitzenvermögen und zum Vermögensaufbau bei Gering­verdienenden und Mittelstand beschlossen.

Der SPD-Landesvorstand hatte eine Arbeitsgruppe Vermögenssteuer unter der Leitung von Mark Rackles eingesetzt, um die vom Parteivorstand vorgelegten Eckpunkte zur Vermögenssteuer weiterzuentwickeln.

Beschluss des SPD-Landesvorstands vom 9.3.2020

Die Bilder und Berichte über die Geschehnisse sind schockierend und ein Armutszeugnis für die EU. Es ist nicht hinnehmbar, dass an den Mittelmeerküsten der Schutz an den EU-Außengrenzen außer Kraft gesetzt ist, Boote am Anliegen gehindert werden, die griechische Polizei daneben steht, während ein rechter Mob Geflüchtete, Journalist*innen und solidarische Menschen angreifen und nunmehr das Asylrecht von Griechenland in Folge der jüngsten Handlungen Erdogans und des völkerrechtswidrigen türkischen Militär-Einmarsches in Syrien ausgesetzt wird.

Über 40.000 Menschen, darunter über 4000 unbegleitete Minderjährige sitzen bereits heute in überfüllten griechischen Lagern fest. Sie haben dort keinen Schutz, keinen Zugang zu gesundheitlichen Leistungen oder gar Schulunterricht. Sie sind in ständiger Gefahr – nicht zuletzt auch vor körperlichen Übergriffen.

Es gibt in Deutschland 140 Städte, die erklärt haben, geflüchtete Menschen aufzunehmen. Wir fordern die sofortige Evakuierung der unbegleiteten Minderjährigen aus griechischen Lagern! Wir fordern eine schnelle Familienzusammenführung von Schutzsuchenden in Griechenland mit ihren Verwandten in Deutschland! Die Hotspots auf den griechischen Inseln müssen schnell geräumt, die Menschen eine menschenwürdige Unterbringung auf dem Festland erhalten und eine zügige Überstellung in andere Mitgliedsstaaten der EU erhalten.

Wir begrüßen, dass Berlin sich zum sicheren Hafen erklärt hat. Wir halten es für notwendig, dass der rot-rot-grünen Senat, auch den Potsdamer Oberbürgermeister bei einer entsprechenden Bundesratsinitiative unterstützt.

Wir fordern den SPD Parteivorstand, die SPD Bundestagsfraktion sowie die SPD Regierungsmitglieder auf, in der Bundesregierung auf die sofortige Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen und zügige Familienzusammenführungen in Deutschland sowie auf die Herstellung menschenwürdiger Unterbringungen in Griechenland zu drängen und deren Herstellung durch konkrete Hilfsangebote zu unterstützen.

Zusätzlich fordern wir alle Landesregierungen auf, sich der Bundesratsinitiative von Berlin und Thüringen anzuschließen, wodurch der § 23 Absatz 1 Satz 3 AufenthG dahingehend geändert werden soll, dass die Länder zukünftig in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat anstatt im Einvernehmen eigenständig Geflüchtete aufnehmen können.

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Florian Dörstelmann