SPD Wilmersdorf-Süd

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Bericht der Mitgliederversammlung

TOP 1: Gleichstellungspolitik in der SPD

Anstelle der kurzfristig verhinderten Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenvertreterinnen referierte Martina Hartleib, stellvertretende AfS- Landesvorsitzende und AfS- Kreisvorsitzende Friedrichshain- Kreuzberg zum Thema „Frauen und Männer gleichstellen und beteiligen“ und führte anhand des zum Landesparteitag vorgelegten „Leitbildes zur Gleichstellung und Beteiligung von Frauen und Männern“ ein.

Dabei wies sie insbesondere auf die Notwendigkeit für die SPD hin, sich dieses Themas  anzunehmen. Bei den letzten Wahlen hat die SPD besonders bei den jüngeren Frauen stark verloren, bei den Frauen unter 40 Jahren sogar im zweistelligen Bereich. Auch in der Mitgliederstruktur der SPD mit 2/3 Männern und 1/3 Frauen spiegelt sich das wider. Deshalb hat sich der Landesverband der Berliner SPD zum Ziel gesetzt, mehr Frauen für die Partei, aber auch für Führungsfunktionen in der Partei zu gewinnen.

Jahreshauptversammlung 2014

Erhebliche Veränderungen hat es am 28. Januar 2014 bei den Parteiwahlen in der Abteilung Wilmersdorf- Süd gegeben. Die bisherige Abteilungsvorsitzende Constanze Röder, die diese Funktion 20 Jahre innehatte, hat nicht mehr kandidiert. Jeweils mit sehr breiter Mehrheit wurden der bisherige Stellvertreter Florian Dörstelmann zum Vorsitzenden und Katrin Hagemann sowie der bisherige Abteilungskassierer Dr. Kai Lobo zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Neue Kassiererin wurde Heidi Dümke. Alter und neuer Schriftführer bleibt Udo Rienaß.

Nominierung der Abteilung

Die SPD Wilmersdorf – Süd hat gestern Abend Florian Dörstelmann zum Kandidaten für den Bundestagswahlkreis nominiert und empfiehlt, ihn am Sonntag bei der Mitgliederbefragung zu unterstützen.

150 Jahre SPD

Im nächsten Jahr besteht die SPD 150 Jahre. Aus diesem Anlass wird im August 2013 ein Deutschlandfest veranstaltet. Der Kreis plant ebenfalls eine Vielzahl von Aktivitäten auf Kreis und Abteilungsebene. Geplant ist u.a. ein historischer Stadtspaziergang zu bedeutenden Orten der Sozialdemokratie in Charlottenburg- Wilmersdorf. Gesucht werden auch alte Un- terlagen und Zeitzeugen der Parteigeschichte.

Neuer Antrag von Wladimir Leuschner

Quelloffene Software im Schulbetrieb, Jugendeinrichtungen und in den Bibliotheken
(eingebracht von Wladimir Leuschner und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 14.August 2012).
Die BVV- Fraktion der SPD Charlottenburg- Wilmersdorf setzt sich dafür ein, dass in den Schule, Jugendeinrichtungen und Bibliotheken im Bezirk bevorzugt quelloffene Software benutzt wird.

Begründung
Quelloffene Software ist für jede und jeden zugänglich und hat in den seltensten Fällen Lizensierungskosten. Durch die breite Zugänglichkeit von quelloffener Software sind auch Haus- halte, die sich z.B. keine Lizensierungskosten für Microsoft Office leisten könne, in der Lage, gute Software zu verwenden. Wird bereits im Schulunterricht mit quelloffener Software gearbeitet, so braucht es keiner langen Umgewöhnungsphase. Ferner kommt quelloffene Software mit offenen Standards einher, was die Abhängigkeit von einem Softwareprodukt reduziert. In der Natur der Quelloffenheit liegt außerdem, dass Software durch unterschiedlichste Firmen und Privatpersonen verbessert werden kann. Somit muss das Rad nicht immer wieder neu erfunden werden. Langfristig könnte der Bezirk Lizensierungskosten durch den Einsatz von quelloffener Software einsparen.

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Florian Dörstelmann