SPD Wilmersdorf-Süd

#OffenesOhrFürDich

Bericht der Mitgliederversammlung am 13. Januar 2015

Anwesende: siehe Anwesenheitsliste – gemeinsame Veranstaltung mit der Abteilung 9/6 –

Einziger TOP: „Die Ausrichtung der Berliner SPD im Hinblick auf das Jahr 2016“ und „Bewerbung Berlins für Olympische Spiele“ – Referent: Dennis Buchner, MdA, Landesgeschäftsführer der Berliner SPD und sportpolitischer Sprecher der SPD- Fraktion im Abgeordnetenhaus –

Eingangs ging Dennis Buchner auf die am gleichen Tag um 18.00 Uhr stattgefundene Mahnwache am Brandenburger Tor anlässlich der Terroranschläge  in Paris ein, an der ca. 10.000 Menschen – darunter zahlreiche Sozialdemokrat/innen –   teilgenommen haben und begrüßte die Klarheit in den Redebeiträgen der Vertreter der Religionsgemeinschaften, des Regierenden Bürgermeisters und des Bundespräsidenten. Mit dieser Veranstaltung konnte erneut aus Berlin ein starkes Zeichen der Solidarität gegen Terror und Intoleranz gesendet werden.

„1914/2014 Europa und der Krieg“ – Der Bericht

– Podiumsdiskussion mit Dr. Jan Behrends, Dr. Fritz Felgentreu, MdB und Dr.
Ute Finckh- Krämer, MdB; Moderation Florian Dörstelmann am 14. November 2014

In der Begrüßung wies unser Abteilungsvorsitzender Florian Dörstelmann darauf hin, dass mit der – öffentlichen – Podiumsdiskussion die SPD- Abteilung Wilmersdorf- Süd eine Veranstaltungsreihe beginnen will, mit der in unserem Abteilungsgebiet in einem breiteren Rahmen wichtige politische Themen nicht nur im Kreis der Partei, sondern auch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus unserem Kiez diskutiert werden sollen, In dieser ersten Veranstaltung, an der rund 40 Besucherinnen und Besucher, unter ihnen auch einige Nichtmitglieder, teilgenommen haben, wurde der Frage nachgegangen, ob Europa nach zwei Weltkriegen und vierzig Jahren kaltem Krieg in einem Jahrhundert des Friedens angekommen ist oder an der Schwelle zu neuen Konflikten steht. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ost- Ukraine und an der Südgrenze der Türkei sowie in der Bedrohung durch den IS- Terror stellt sich heute die Frage, wie explosiv die Lage an den Grenzen Europas ist und was die EU als Friedensmacht dagegen halten kann.

Bericht der Mitgliederversammlung vom 4. November 2014

„Aktuelles aus dem Bezirk“ – Referentin Constanze Röder, stv. Fraktionsvorsitzende BVV
Einleitend informierte Florian Dörstelmann darüber, dass die Abteilung beschlossen hat, regelmäßig einmal im halben Jahr über aktuelle Themen im Bezirk zu informieren und zu diskutieren. Diesmal begrüßte er unsere langjährige Abteilungsvorsitzende Constanze Röder als stellvertretende Vorsitzende der SPD- Fraktion in der BVV Charlottenburg- Wilmersdorf.

Constanze Röder ging eingangs auf das Verhältnis in der rot- grünen Zählgemeinschaft im Bezirk ein und verwies auf bestehende Probleme im Umgang mit der Kolonie Oeynhausen.

Im Zusammenhang mit dem Auszug des Bezirksamtes aus dem Rathaus Wilmersdorf gab es zunächst die Absicht, ein Hortgebäude der Carl- Orff- Schule aufzugeben, was von der grünen Stadträtin befürwortet worden war. Allerdings wurde die öffentliche Reaktion völlig von ihr unterschätzt und durch den massiven öffentlichen Elternprotest und auch durch die Initiativen der SPD- Fraktion konnte dieses abgewendet werden.

Bericht der Mitgliederversammlung (7. Oktober 2014)

Einziger TOP: „Juso- Arbeit im Landesverband“ – Referent Kevin Kühnert, Juso- Landesvorsitzender Berlin

Kevin Kühnert ist mit seinen 25 Jahren seit 10 Jahren in der SPD und bei den Jusos und seit 8 ½ Jahren im Juso- Landesvorstand. Der Juso- Landesverband  hat rund 5.000 Mitglieder und durch den Eintritt vieler junger Mitglieder in die SPD ist diese Zahl erfreulicherweise steigend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Jusos ein eigenständiger Jugendverband sind und die Mitgliedschaft dort nicht unbedingt auch eine Mitgliedschaft in der SPD beinhalten muss. Kevin Kühnert beschrieb das so: „Die Jusos stehen mit einem Bein in der SPD und mit einem Bein links daneben“. Die Jusos verstehen sich daher im linken Flügel der SPD verortet und setzen sich für eine aktive, lebhafte und dauerhafte Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und anderen linken Jugendorganisationen ein. DGB- Jugendgewerkschaften, SJD- Die Falken, Naturfreundejugend, das AWO- Jugendwerk und die Arbeiter- Samariter- Jugend sind für die Jusos die originären Bündnispartner.

Protokoll der Mitgliederversammlung am 2. September 2014

„Mindestlohn und dann? Das Verhältnis der SPD zu den Gewerkschaften“

Referent: Rolf Wiegand, Vorsitzender des Verdi- Landesbezirksvorstandes Berlin- Brandenburg

Zu Beginn führte Rolf Wiegand kurz in die Historie der Debatte zum Mindestlohn in Deutschland ein und verwies auf die Unterstützung der Forderung zum Mindestlohn von 8,50 € von Seiten der Gewerkschaften. Dies erforderte allerdings auch auf der Gewerkschaftsseite einen längeren Diskussionsprozess, der letztlich aber erfolgreich war und durch ein einheitliches Auftreten der Gewerkschaften den Mindestlohn begrüßte.

Nach Schätzungen der Gewerkschaften sind in der Bundesrepublik ca. 5 Millionen Beschäftigte, darunter ca. 300.000 Beschäftigte in Berlin vom Mindestlohn betroffen. Derzeit erhalten ca. 20 % Beschäftigte  Lohn unter der Höhe des Mindestlohns, in Berlin sind dies ca. 25 %, insbesondere im Hotel- und Gaststättengewerbe.

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Florian Dörstelmann